Antrieb-Batterien_am_e-bike

Antriebs-und Batterie-Konzept und


Es gibt fünf Arten von Antrieben (Stand November 2014):
  1. Frontantrieb am Vorderrad (Front-Naben-Motor)
  2. Mittelmotor auf dem Tretlager und/oder Kette
  3. Hinterradantrieb (Nabe)
  4. Kardanwelle (Kreuzgelenk) vom Tretlager zum Hinterrad (gepunktet dargestellt)
  5. Via Rolle am Hinterrad und Riemen (1 Modell)

Angebtrieben wird das Velo mit dem Motor (Batterie resp. Akku) und der eigene Kraft. Der Antrieb kann auf ein oder beim Frontantrieb auf beide Räder wirken.
Antriebsart und Lage der Batterie sind wichtig. In > Fahrphysik wird ausgeführt, wie sich dies auf das Fahrverhalten auswirkt

Bei der Position der Batterie haben sich folgende Konzepte durchgesetzt (vom häufigsten zum seltensten):
  • Auf Vorderrohr oder Sitzrohr mit Halterung aufgelagert
  • Unter dem Gepäckträger als Einschub
  • Zwischen Rad und Sitzrohr mit Steckhalterung (nur Spezialrahmen)
  • Im Vorderrohr eingelassen oder darauf fest als eigenes Element verbunden
  • Im Rahmen (nur noch sog. Power-Bikes bis 1 kWp, meist Spezialanfertigungen)
  • Integriert ins Sitzrohr (nur 1 Modell am Markt)
  • Seitlich am Hinterrad (nur noch 1 Modell, nicht dargestellt, veraltet)

Wird hier von Batterie gesprochen ist immer ein aufladbarer Akkumulator gemeint (Akku).

> Für alle Begriffe die Teile des Velos betreffen siehe auch Glossar

Das wichtigste in Kürze

Entscheidend für die rechtlichen Grundlagen sind physikalische Gegebenheiten, wie Gewicht oder Geschwindigkeit und ob der Antrieb auf ein oder zwei Räder wirkt. Antrieb und Batterie beeinflussen diese massgebend.
Grundsätzlich ist die Fahrphysik für alle einspurigen Zweiräder - also solche mit hintereinander angeordneten Rädern – gleich, die Lage von Motor und Batterie beeinflussen jedoch den Schwerpunkt.
Je nachdem wie die Kraft übertragen wird, verschleissen dadurch Teile und der Antrieb wirkt sich stark auf den > Unterhalt und damit auch auf die Sicher­heit aus.
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